Werbeartikel günstig mit Logo bedrucken

Das Logo sollte man möglichst mit wenigen Farben gestalten, um künftige Kosten zu sparen. Dies haben wir bereits im vorherigen Artikel „Alles kann man mit Logo bedrucken“ festgestellt.

Die günstigste Alternative wäre jedoch auch noch das Logo in einer einfarbigen Version zu erstellen. Dies ist besonders wichtig, wenn man z.B. gar keine Farbe für den Druck verwendet wie bei Prägung oder Lasergravur. Viele übersehen leider bei Logoerstellung, dass man unbedingt auch ein einfarbiges bzw. farbloses Logo erstellen muss. So was gehört einfach bei Logogestaltung dazu. Schließlich soll das Logo überall gut aussehen und den Wiedererkennungswert nicht verlieren, wenn mal gar keine Farben zur Verfügung stehen.

Das ist ein Muss, weil es schon sehr viele Fälle gibt, wo gar keine bunten Drucke möglich sind. Dies wäre z.B. bei einer Prägung gar nicht möglich. Wenn Sie z.B. einen Buchkalender mit Ihrem Logo prägen möchten, dann geht es eben nur einfarbig. Dabei erstellt man aus dem Logo ein Klischee. Diese Kosten sind meistens einmalig und fallen bei einer Nachbestellung der Buchkalender nicht mehr an.

Man kann mit einem Prägestempel nur 1-farbig prägen oder es wäre auch eine Blindprägung möglich. Von einer Blindprägung spricht man, wenn gar keine Farbe im Spiel ist und die Oberfläche mit dem Logo eingeprägt (eingedrückt) wird. Das Logo ist dann nur durch die Reliefveränderung zu sehen, die in der Oberfläche entsteht, wenn der Stempel eingedrückt wird.

Verzichten Sie auf feine Elemente im Logo

Noch ein wichtiger Aspekt ist das Logo möglichst einfach zu halten und auf filigrane oder zu dünne Elemente zu verzichten. Das ist ganz wichtig, wenn das Logo nicht so groß gedruckt werden kann.Viele zu kleine Elemente würden sp klein ausfallen, dass diese entweder kaum zu sehen oder beim Druck auch ganz wegfallen könnten.

Bei vielen Werbeartikeln gibt es Mindestvorgaben was die Strichstärke beim Logo betrifft. Ist die Stichstärke zu fein kann es passieren, dass diese Elemente gar nicht mitgedruckt werden. Hierbei ist der Farbauftrag so gering, dass die Farbe nicht genug Halt an der Oberfläche hat.

Das Gleiche gilt auch für zu kleine Zwischenräume, die beim Drucken auch mal zulaufen könnten. Die Farbe ist flüssig und jede Flüssigkeit hat die Eigenschaft sich durch den s.g. Kapillareffekt anzuziehen und kleinere Zwischenräume zu verschließen. Man spricht auch von s.g. Kapillarität einer Flüssigkeit.

Hat das Logo zu viele feine Elemente, zu kleine Zwischenräume kann es beim Drucken verfälschen. Damit wird der Wiedererkennungswert geringer und das Logo könnte dann ganz anders aussehen als ursprünglich geplant und zu unerwünschten Ergebnissen führen.

Logo ganz bunt mit Farbverlauf drucken

Noch ein wichtiger Punkt bei Logoerstellung ist möglichst auf Farbverläufe zu verzichten. Farbverläufe sehen vielleicht gut aus, man hat dann einen zusätzlichen 3D-Effekt, doch sie machen auch Probleme bei diversen Druckverfahren und sind oft viel teuerer. Wenn wir mal das Logo prägen oder gravieren müssen, dann sind die Verläufe nicht möglich und man muss auf sie verzichten oder anders simulieren. Ist das Logo so angelegt, dass die Farbverläufe für den Wiedererkennungswert sorgen, so ist dieser weg, wenn keine Farbverläufe im bei einem Druckverfahren Logo möglich sind.

Daher gelten für die Logoerstellung folgende Regeln: möglichst auf feine Elemente zu verzichten, mit wenig Farben zu arbeiten und auf Farbverläufe zu verzichten.

Möchte man dennoch ein ganz buntes Logo haben, so empfehlen wir mehrere Versionen von dem Logo zu erstellen und je nach Medium verwenden. Dabei sollte man ganz besonders auf den Wiedererkennungswert des Logos achten. Empfehlenswert ist auch unter Anderem, das Logo in verschiedenen Seitenverhältnissen zu erstellen. Besonders in Social Media werden oft Quadratische oder Runde Logos verwendet.